Archiv Dezember 2019

Bist du unsicher? Und was will eigentlich der arrogante Typ von dir?

Was ist DER Schlüssel zu einem glücklichen Leben?

Die Wahrnehmung ist entscheidend? Wenn deine Wahrnehmung nicht stimmt, wie willst du irgendetwas erreichen?

Dann frage ich dich mal: Wie nimmst du dich wahr?

Wir sind hier ja unter uns, da können wir ganz ehrlich sein. Das ist jetzt nicht wie bei einem Vorstellungsgespräch, in dem du nach deinen Stärken und Schwächen gefragt wirst. Auf die Frage ist man vorbereitet und hat sich eine Antwort überlegt, die auf jeden Fall positiv klingt.

Jetzt ist aber der Zeitpunkt, um ehrlich zu sein. Dir gegenüber – denn ich kann dich ja nicht hören und weiß nicht, was du jetzt antwortest.

Wenn du nun erst mal die Standardantworten in deinem Kopf durchgegangen bist, dann lass uns richtig weiter machen. Und schwupp, wird die Sache hier für einige so richtig doof. Was will die jetzt von mir? Ich brauche keinen, der mich auf meine Fehler aufmerksam macht. Das ist ein blödes Spiel, dazu habe ich keine Lust.

Oh, wird es unangenehm? Das soll es gar nicht, ganz bestimmt nicht. Aber solltest du dich jetzt tatsächlich ein wenig unwohl fühlen, erkläre ich dir, warum das so ist und warum das falsch ist.

Uns wird immer wieder suggeriert, die erfolgreichen, starken, tollen und beneidenswerten Menschen sind genau das: Stark, erfolgreich, moralisch einwandfrei, sicher, wissen immer was sie wollen und wo es lang geht, sie bilden sich etwas auf ihr Aussehen ein und ihr Geld macht sie nur arrogant.

Aber das stimmt nicht. Es gibt genauso viele falsche, dumme, überhebliche und schlechte reiche Menschen, wie es genauso viele davon gibt, die weniger Geld haben.

Und reiche, schöne und erfolgreiche Menschen sind genauso unsicher, wie wir auch. Deine Nachbarin, bei der die Wohnung immer supersauber ist, ist genauso unsicher. Die Kollegin, die irgendwie immer alles zu schaffen scheint, ist genauso unsicher.

Wir erkennen das bei anderen oft nicht, weil sie den Illusionstrick Nr. 1 anwenden: Zeige nie, wenn du unsicher bist. Und so geht es einigen Menschen in Wahrheit überhaupt nicht so gut, haben Angst, sind unsicher oder wissen nicht, was sie tun sollten. Aber sie leben nach der Devise: Nur nichts anmerken lassen. „Was denken dann die anderen? Was halten sie dann von mir?“ Also: Immer lächeln, dann merkt schon keiner was.

Und so betrügen wir uns selbst und errichten eine Scheinwelt, die so vielen Menschen das Leben einfach nur schwer macht.

Hier ein Beispiel, das ich jetzt gerade selber erlebt habe. Zurzeit versuche ich die Regeln der Finanzbuchhaltung zu ergründen, und das fällt mir richtig schwer. Einfache Geschäftsfälle zu buchen, war kein Problem, aber wenn es komplizierter wurde, war ich raus. Da ich es aber trotzdem lernen wollte, habe ich nachgefragt und meine Klassenkameraden um Hilfe gebeten. Das war für die auch kein Problem, sie haben mir gerne geholfen und so bin ich mit dem Stoff weitergekommen. In meiner Klasse war auch eine Mitschülerin, die genauso viele Schwierigkeiten hatte. Sie hat aber niemanden um Hilfe gebeten, viel immer weiter im Stoff zurück und am Ende hat gar nichts mehr gepasst. Schule blöd, Lehrer blöd, dann gab es Streit, sie ging nach Hause und hatte so keine Möglichkeit mehr, das wieder aufzufangen.

Und die Klasse saß da und hat überlegt: „Warum sie nicht um Hilfe gebeten hat?“ Die anderen hätte ihr genauso gerne geholfen.

Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Sie hat sich nicht getraut, da sie befürchtete, die anderen würden schlecht über sie denken, oder sie für dumm halten.
  2. Sie hat nach den ersten Schwierigkeiten schon beschlossen: „Das schaffe ich nie“, und hat innerlich aufgegeben. Da es aber auch komisch aussehen könnte, wenn sie einfach nicht wieder kommt, hat sie versucht, sich irgendwie über die Zeit zu retten.
  3. Sie hat früher gelernt, sie darf nicht um Hilfe bitten und zog das gar nicht in Erwägung.
  4. Sie ist davon überzeugt, sie schafft immer alles allein. Entweder hat sie gedacht, sie muss alles allein schaffen, oder sie will unbedingt alles allein schaffen.

Bei dem letzten Punkt ist es meist sehr schwierig. Es ist fast ausgeschlossen, dass diese Personen sich helfen lassen. Sie sind ja der Meinung, sie bräuchten die Hilfe nicht.

Und da wir hier ja unter uns sind, kann ich auch ganz deutlich sagen, was das ist: Arroganz! Es handelt sich um Überheblichkeit und ist ein riesen Fehler. Denn es ist für niemanden auf der Welt möglich, es ohne die Hilfe anderer zu schaffen. Wir brauchen die Unterstützung, wenn wir etwas Neues lernen oder ausprobieren wollen, nicht nur wenn es um Buchführung geht. Wir können nicht alles wissen und können auch nicht alles können.

Aber es gibt Personen die denken: Das trifft auf mich nicht zu, ich kriege das schon hin. Das ist das ein Fehler. Am Ende werden solche Personen ganz sicher untergehen und das Mitleid der andern wird sich leider in Grenzen halten.

Denn der Spruch: „Es ist ein Zeichen von Stärke, um Hilfe zu bitten.“, ist einfach wahr. Und auch die Menschen, die beruflich so richtig erfolgreich sind, brauchen die Unterstützung anderer. Das nennen sie dann Networking oder Mentoring. Sie wissen, dass ohne geht es nicht.

Kommen wir jetzt wieder zurück auf die Eingangsfrage: Wie nimmst du dich wahr?

Vielleicht fällt es dir jetzt etwas leichter, zu sagen, wo du noch Schwierigkeiten hast, was noch nicht so klappt, oder in welchem Bereich du Unterstützung brauchst? Wenn dir jetzt dazu etwas einfällt: Super, du bist voll normal. Hier kannst du ansetzen. Versuch nicht, mit aller Kraft deine Schwäche zu verstecken. Stecke nicht deine ganze Kraft in die Bearbeitung der Dinge, die du nicht so gut kannst, sondern in die Dinge, in denen du stark bist. Denn das sind Bereiche, in denen andere Unterstützung brauchen. Ergänzt euch.

Vergiss nie, du kannst etwas, was andere nicht können. Und denk daran, dass es Leute gibt, die dir gerne helfen möchten. Zusammen seid ihr stark, ein Dream-Team und unschlagbar.

Und noch etwas zu deiner Wahrnehmung:

Mit all deinen Stärken und deinen Schwächen bist du ein wundervoller Mensch. Das macht dich einzigartig und besonders. So bist du gemeint und anders solltest du nicht sein. Wenn du das weißt, brauchst du nicht mehr unsicher zu sein, wenn dir etwas nicht gelingt. Du bleibst wunderbar.

Und zum Schluss noch ein besonderer Tipp für dich. Wenn du auf eine arrogante Person triffst, die dich von oben herab behandelt, oder die dir das Gefühl gibt, du bist nicht gut genug, dann denke immer daran:

Diese Person ist viel unsicherer als du.

Denn wäre sie das nicht, müsste sie sich nicht so verhalten. Denn hinter ihrer Arroganz verstecken diese Menschen ihre Unsicherheit. Sobald sie Unsicherheit spüren, dann schalten sie in diesen Modus und behandeln dich abwertend. Nur damit du nicht merkst, dass sich so fühlen. Sie haben wahnsinnige Angst, dass du das bemerkst. Sie wollen nicht, dass du sie für schwach hältst. Zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben oder dass sie etwas nicht können, macht ihnen richtig Angst.

Also, wenn dich das nächste Mal jemand so behandelt, lächle ihn freundlich an und denk dir deinen Teil: Oh je, der ist ja noch unsicherer als ich.

Bleibe genau der Mensch, der du jetzt bist, liebe deine Schwächen und Stärken und werde so glücklich.

Hey, gibt es eine Stelle in diesem Text, die dich angesprochen hat, oder in der du dich wiedererkannt hast? Wie sind deine Erfahrungen mit arroganten Menschen? Wie gehst du damit um? Schreib mir doch in die Kommentare. Ich freue mich, von dir zu lesen.

Alles Liebe für dich Petra

Wie das Mammut dir zum Verhängnis wird

Hallo meine Liebe,

so lange kämpfst du schon gegen dich. Na ja, eigentlich gegen dein Gewicht, da du gerne eine andere Figur hättest.

Das dies ein Kampf gegen dich ist, fällt dir dabei gar nicht auf. Doch genau hier liegt der Haken, die Falle, in die so viele tappen. Solange du gegen dich kämpfst, wirst du dein Traumgewicht entweder gar nicht erreichen oder nicht halten können. Denn wenn du so vorgehst, machst du alle Fehler, die du dabei überhaupt machen kannst. Wer gegen sich kämpft, verliert immer.

Ich weiß nur zu gut, wie es dir dabei geht. Denn genau diese Fehler habe ich auch alle gemacht. „Die anderen können super abnehmen, warum klappt das bei mir nicht?“ Mit dieser Frage habe ich mich Jahre lang rumgeschlagen. „Wenn die anderen das schaffen, muss ich es ja wohl falsch machen.“

Um dir zu zeigen, dass es doch anders ist, habe ich hier ein paar statistische Daten für dich:

80 % der Deutschen ab 14 Jahre habe in den letzten zwei Jahren eine Diät gemacht.

Wenn das so viele sind, müssten wir beide doch nur von dünnen Menschen umgeben sein. Sind wir aber nicht. Denn:

90 % der Diäten funktionieren nicht.

Nicht bei dir und nicht bei mir. Sie funktionieren überhaupt nicht. Also hör auf, dich deswegen fertig zu machen. Zumindest wenn du das Ziel hast, etwas Gewicht zu verlieren.

Du bist auf die Diät- Industrie hereingefallen. Das ist nicht überraschend, denn die sind wirklich gut darin, dich mit ihren Versprechen in eine falsche Richtung zu locken.

„10 kg in nur 5 Wochen.“ Klar könnte das funktionieren, wenn du ab heute alles weglässt, was auch nur ansatzweise Kalorien enthält. Also nicht nur Schokolade, Nudeln, Wein, Brot oder Pizza, sondern alles andere auch. Wenn dir ein Apfel, ein Ei und eine Möhre am Tag reichen – kein Problem. Bitte nicht vergessen, gestrichen ist auch die Milch im Kaffee.

Aber was würdest du dir damit antun? Ich garantiere dir, alles wird noch viel schlimmer. Und ich meine nicht nur die schlechte Laune, weil du Hunger hast. So ein Versuch bewirkt nur:

1. Dass du ganz sicher immer dicker wirst.

2. Dass du dir ganz sicher noch mehr Vorwürfe machen wirst.

Der Jo-Jo-Effekt ist bekannt. Viele haben schon selbst erfahren, dass sie nach einer Diät schnell wieder zunahmen und hinterher teilweise mehr wiegen als vorher. Bei jeder Diät fährst dein Stoffwechsel runter und geht in den Sparmodus. Sobald du wieder anfängst, normal zu essen – Achtung: Ich meine normal, ausgewogen und gesund. – also sobald du wieder anfängst zu essen, nimmst du zu. Und zwar auch, wenn du bei Vollkornbrot, Obst und Wasser bleibst. Auch ohne Schokolade oder ein oder zwei von den süßen kleinen Goldbären. Du wirst zunehmen, das kannst du gar nicht verhindern.

Denn es liegt nicht daran, dass du etwas Falsches isst, sondern dass du überhaupt isst. Während der Diät hast du deinen Körper gezeigt: „Es gibt nichts mehr“, und er hat sich darauf eingestellt. Vielleicht hat er noch gedacht: „Was macht die da? Ist die verrückt, wie soll ich denn so arbeiten?“ Aber er hat sich gefügt.

Das ist ein Mechanismus aus der Steinzeit. In dieser Zeit hatten die Leute nicht durchgehend etwas zum Essen. Wenn mal eine Mammutherde in der Nähe war, und die Gruppe es tatsächlich geschafft hat, eins der Tiere zu erlegen, dann gab es etwas zu essen. Viel, reichlich und jeder schlug sich den Bauch voll. Ihr Körper feierte eine Party und speicherte alles an Kalorien, was so in den Mund kam. Denn er wusste, es kann lange dauern, bis wieder eine Mammutherde in diese Gegend kommt. Daher musste die Nahrung so effektiv wie möglich verwertet werden. Der Körper sicherte sich ab, genauer gesagt, speicherte das Fett und der Steinzeitmensch wurde immer runder. Irgendwann war von dem Mammut nichts mehr übrig. Und der rundliche und etwas bequem gewordenen Jäger, wurde wieder zum Sammler. Er musste sich wieder mit dem begnügen, was er in der Natur fand. Zum Glück hatte sein Körper das Mammut an Bauch und Po gespeichert und konnte die Energie jetzt nach und nach wieder frei geben. So überlebten die Menschen früher.

Wenn du jetzt eine krasse Diät anfängst, gibt dein Körper auch heute noch die Parole aus: „Unser Mensch ist in Not, alles herunterfahren, unnötigen Energieverbrauch einstellen und auf Notfallmodus umschalten.“

Wenn du die Diät beendest, ist dein Körper noch weiter im Notfallmodus und braucht eine ganze Zeit, bis er kapiert: „Unser Mensch verhungert gar nicht, wir können wieder auf Normalmodus gehen.“ Bis dahin bräuchtest du viel weniger Kalorien als üblich. Und alles, was jetzt in den Mund kommt, wird für die nächste Hungersperiode ebenfalls an Bauch und Po gespeichert.

Du siehst, der Jo-Jo-Effekt ist zwar ein kluger Mechanismus, aber leider nicht mehr zeitgemäß. Denn für uns ist echt doof, dass wir ständig auf Mammuts treffen. Da ist der Bäcker oder die Dönerbude an der Ecke, und der Lieferservice der Pizzeria bringt dir das Mammut direkt bis an die Wohnungstür.

Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass du deinen Stoffwechsel mit jeder Diät ernsthaft schädigst. Das heißt, er erholt sich immer schwerer von so einer „Notzeit“. Am Ende ist dein Stoffwechsel so durcheinander und so geschädigt, dass er immer länger im Notfallmodus bleibt. Das bedeutet, du darfst dauerhaft immer weniger Kalorien essen, wenn du dein Gewicht auch nur halten möchtest. Andersherum gesagt, du wirst immer dicker, wenn du normal weiter isst. Das ist der Grund, warum Diäten dick machen und nicht funktionieren.

„Aber ohne Schokolade und Pizza ist es doch auch doof.“ Stimmt, das sehe ich genauso. Es gibt Leute, die es schaffen, sich diese Dinge konsequent zu verbieten. Und ich muss sagen: „Respekt, ich kann das nicht.“ Die meisten anderen auch nicht (siehe die Statistik oben).

Zum Glück muss man das auch nicht. Mittlerweile ist bewiesen: Schokolade ist gar nicht der Dickmacher Nr. 1. Es ist der Stress.

Stress, weil auf der Arbeit viel zu tun ist. Stress, weil es zu Hause nicht gut läuft, Stress, weil du dir Sorgen machst, um Geld, ob du den Job behältst oder weil deine Eltern krank sind… Je länger der Stress anhält, umso schlechter für die Figur. Stress bringt deinen Stoffwechsel genauso durcheinander.

Und einfach wäre ja langweilig, also machen wir es uns noch schwerer. Es kommen noch Selbstvorwürfe dazu. „Ich bin fett, und das ist meine Schuld.“ Noch mehr Stress, noch mehr negative Gefühle.

Dicke Leute sind halt dumm, faul und willensschwach, oder? Nein, sind sie nicht! Wenn es reichen würde, die Kalorien zu zählen, dann wäre es ganz einfach. Ist es aber nicht.

Und je mehr Schuldvorwürfe du dir machst, umso schwer wird es sein abzunehmen. Ein Teufelskreis.

Deshalb habe ich folgende Ratschläge für dich:

• Wenn du in einer Zeitschrift eine Person siehst, die eine viiiiiiel zu große Hose in die Kamera hält und behauptet, die hätte letzten Monat noch gepasst, dann glaub das nicht.

• Hör auf dir vorzuwerfen, du wärst zu schwach, dumm oder zu undiszipliniert. Das stimmt nicht!

• Fang an, jeden Tag etwas für dich zu tun.

Nein, komm mir jetzt nicht mit dem Spruch: Dafür habe ich keine Zeit. Du musst ja nicht jeden Tag für 4 Stunden ins Spa fahren (obwohl ich das hin und wieder für eine gute Idee halte). Du kannst dir aber jeden Tag ein paar Minuten Zeit für dich nehmen. Du kannst in Ruhe einen Kaffee trinken, einen Spaziergang machen oder dich mit guter Musik aufs Sofa legen. Das habe ich früher auch gemacht, als meine Kinder noch kleiner waren, sich aber schon eine halbe Stunde selbst beschäftigten konnten. Da habe ich mich ins Wohnzimmer zurückgezogen und meine Lieblingsmusik gehört. Das war meine Zeit, so hatten wir das besprochen. Am Anfang kamen die Kinder natürlich mit irgendwelchen Fragen, aber ich blieb standhaft. Irgendwann machen sie die Tür auf, hörten die Musik und schlossen kommentarlos die Tür. Und danach hörten sie draußen die Musik und kamen nicht mehr rein. Am Ende der Playlist stand ich auf und der Tag ging weiter, Mutter und Kinder gut gelaunt.

Achte auf dich, sonst wird es nie klappen. Normalerweise sendet dein Körper dir Signale, was er braucht. Wenn du die Signale nur lang genug ignorierst, stellt dein Körper diese Hinweise ein. Es werden keine Signale mehr ausgesendet, wenn sie ungehört bleiben.

Deine eigenen Bedürfnisse zu kennen und zu erkennen, ist aber eine wichtige Stütze deines persönlichen Fundaments. Doch wie oft sind wir für alle anderen da, aber nicht für uns?

Ich möchte dir jetzt nicht mit dem Spruch kommen: „Du musst akzeptieren, wie du bist“. Für viele bedeutet dieser Satz: „Du bist so, akzeptiere das und sei zu frieden“. Das möchte ich ganz sicher nicht sagen.

Wenn du mit etwas unzufrieden bist, musst du schon akzeptieren, dass es im Moment so ist. Das aber nur, um den Startpunkt zu definieren. Von da aus machst du dich dann auf den Weg. Und du weißt jetzt, wie sehr dich Selbstvorwürfe behindern und die Reise unnötig schwer machen werden. Geh den Weg also ohne.

Du hast dein Bestes gegeben und hast alles so gut gemacht, wie du konntest. Das ist eine Leistung. Du bist bis hier gekommen. Gefällt dir das nicht? Kein Mensch sagt, dass du nicht abbiegen darfst.

Wenn du deine Bedürfnisse ignorierst und an den Selbstvorwürfen festhältst, schwächt es dein Fundament und verdeckt das, was du wirklich kannst.

Du möchtest weniger wiegen, dann fang damit an, dass du gut mit dir umgehst. Wenn du dein Fundament stärkst, dann brauchst du dir um das Essen keine Gedanken mehr zu machen. Dann erkennst du die Signale deines Körpers. Diät, ein Problem, das sich damit ganz nebenbei erledigt.

Ich hoffe, dir helfen die Anregungen weiter. Ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist.

Alles Liebe für dich Petra

P.S. Du möchtest noch mehr Infos, Tipps und Hilfestellungen zu diesem Thema? Du möchtest jetzt abnehmen, aber ohne den Stress und den Kampf gegen deinen Köper? Dann empfehle ich dir mein Buch: „Die Pizza-Diät – Warum du essen darfst, was du willst“ Hier ist der Link zum Verleger meines Vertrauens: https://tredition.de/autoren/petra-baron-24672/die-pizza-diaet-paperback-106529/

Ein zuverlässiger Anbieter, der immer sehr korrekt arbeitet. Hier mein Buch bestellen.