Bist du unsicher? Und was will eigentlich der arrogante Typ von dir?

Was ist DER Schlüssel zu einem glücklichen Leben?

Die Wahrnehmung ist entscheidend? Wenn deine Wahrnehmung nicht stimmt, wie willst du irgendetwas erreichen?

Dann frage ich dich mal: Wie nimmst du dich wahr?

Wir sind hier ja unter uns, da können wir ganz ehrlich sein. Das ist jetzt nicht wie bei einem Vorstellungsgespräch, in dem du nach deinen Stärken und Schwächen gefragt wirst. Auf die Frage ist man vorbereitet und hat sich eine Antwort überlegt, die auf jeden Fall positiv klingt.

Jetzt ist aber der Zeitpunkt, um ehrlich zu sein. Dir gegenüber – denn ich kann dich ja nicht hören und weiß nicht, was du jetzt antwortest.

Wenn du nun erst mal die Standardantworten in deinem Kopf durchgegangen bist, dann lass uns richtig weiter machen. Und schwupp, wird die Sache hier für einige so richtig doof. Was will die jetzt von mir? Ich brauche keinen, der mich auf meine Fehler aufmerksam macht. Das ist ein blödes Spiel, dazu habe ich keine Lust.

Oh, wird es unangenehm? Das soll es gar nicht, ganz bestimmt nicht. Aber solltest du dich jetzt tatsächlich ein wenig unwohl fühlen, erkläre ich dir, warum das so ist und warum das falsch ist.

Uns wird immer wieder suggeriert, die erfolgreichen, starken, tollen und beneidenswerten Menschen sind genau das: Stark, erfolgreich, moralisch einwandfrei, sicher, wissen immer was sie wollen und wo es lang geht, sie bilden sich etwas auf ihr Aussehen ein und ihr Geld macht sie nur arrogant.

Aber das stimmt nicht. Es gibt genauso viele falsche, dumme, überhebliche und schlechte reiche Menschen, wie es genauso viele davon gibt, die weniger Geld haben.

Und reiche, schöne und erfolgreiche Menschen sind genauso unsicher, wie wir auch. Deine Nachbarin, bei der die Wohnung immer supersauber ist, ist genauso unsicher. Die Kollegin, die irgendwie immer alles zu schaffen scheint, ist genauso unsicher.

Wir erkennen das bei anderen oft nicht, weil sie den Illusionstrick Nr. 1 anwenden: Zeige nie, wenn du unsicher bist. Und so geht es einigen Menschen in Wahrheit überhaupt nicht so gut, haben Angst, sind unsicher oder wissen nicht, was sie tun sollten. Aber sie leben nach der Devise: Nur nichts anmerken lassen. „Was denken dann die anderen? Was halten sie dann von mir?“ Also: Immer lächeln, dann merkt schon keiner was.

Und so betrügen wir uns selbst und errichten eine Scheinwelt, die so vielen Menschen das Leben einfach nur schwer macht.

Hier ein Beispiel, das ich jetzt gerade selber erlebt habe. Zurzeit versuche ich die Regeln der Finanzbuchhaltung zu ergründen, und das fällt mir richtig schwer. Einfache Geschäftsfälle zu buchen, war kein Problem, aber wenn es komplizierter wurde, war ich raus. Da ich es aber trotzdem lernen wollte, habe ich nachgefragt und meine Klassenkameraden um Hilfe gebeten. Das war für die auch kein Problem, sie haben mir gerne geholfen und so bin ich mit dem Stoff weitergekommen. In meiner Klasse war auch eine Mitschülerin, die genauso viele Schwierigkeiten hatte. Sie hat aber niemanden um Hilfe gebeten, viel immer weiter im Stoff zurück und am Ende hat gar nichts mehr gepasst. Schule blöd, Lehrer blöd, dann gab es Streit, sie ging nach Hause und hatte so keine Möglichkeit mehr, das wieder aufzufangen.

Und die Klasse saß da und hat überlegt: „Warum sie nicht um Hilfe gebeten hat?“ Die anderen hätte ihr genauso gerne geholfen.

Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Sie hat sich nicht getraut, da sie befürchtete, die anderen würden schlecht über sie denken, oder sie für dumm halten.
  2. Sie hat nach den ersten Schwierigkeiten schon beschlossen: „Das schaffe ich nie“, und hat innerlich aufgegeben. Da es aber auch komisch aussehen könnte, wenn sie einfach nicht wieder kommt, hat sie versucht, sich irgendwie über die Zeit zu retten.
  3. Sie hat früher gelernt, sie darf nicht um Hilfe bitten und zog das gar nicht in Erwägung.
  4. Sie ist davon überzeugt, sie schafft immer alles allein. Entweder hat sie gedacht, sie muss alles allein schaffen, oder sie will unbedingt alles allein schaffen.

Bei dem letzten Punkt ist es meist sehr schwierig. Es ist fast ausgeschlossen, dass diese Personen sich helfen lassen. Sie sind ja der Meinung, sie bräuchten die Hilfe nicht.

Und da wir hier ja unter uns sind, kann ich auch ganz deutlich sagen, was das ist: Arroganz! Es handelt sich um Überheblichkeit und ist ein riesen Fehler. Denn es ist für niemanden auf der Welt möglich, es ohne die Hilfe anderer zu schaffen. Wir brauchen die Unterstützung, wenn wir etwas Neues lernen oder ausprobieren wollen, nicht nur wenn es um Buchführung geht. Wir können nicht alles wissen und können auch nicht alles können.

Aber es gibt Personen die denken: Das trifft auf mich nicht zu, ich kriege das schon hin. Das ist das ein Fehler. Am Ende werden solche Personen ganz sicher untergehen und das Mitleid der andern wird sich leider in Grenzen halten.

Denn der Spruch: „Es ist ein Zeichen von Stärke, um Hilfe zu bitten.“, ist einfach wahr. Und auch die Menschen, die beruflich so richtig erfolgreich sind, brauchen die Unterstützung anderer. Das nennen sie dann Networking oder Mentoring. Sie wissen, dass ohne geht es nicht.

Kommen wir jetzt wieder zurück auf die Eingangsfrage: Wie nimmst du dich wahr?

Vielleicht fällt es dir jetzt etwas leichter, zu sagen, wo du noch Schwierigkeiten hast, was noch nicht so klappt, oder in welchem Bereich du Unterstützung brauchst? Wenn dir jetzt dazu etwas einfällt: Super, du bist voll normal. Hier kannst du ansetzen. Versuch nicht, mit aller Kraft deine Schwäche zu verstecken. Stecke nicht deine ganze Kraft in die Bearbeitung der Dinge, die du nicht so gut kannst, sondern in die Dinge, in denen du stark bist. Denn das sind Bereiche, in denen andere Unterstützung brauchen. Ergänzt euch.

Vergiss nie, du kannst etwas, was andere nicht können. Und denk daran, dass es Leute gibt, die dir gerne helfen möchten. Zusammen seid ihr stark, ein Dream-Team und unschlagbar.

Und noch etwas zu deiner Wahrnehmung:

Mit all deinen Stärken und deinen Schwächen bist du ein wundervoller Mensch. Das macht dich einzigartig und besonders. So bist du gemeint und anders solltest du nicht sein. Wenn du das weißt, brauchst du nicht mehr unsicher zu sein, wenn dir etwas nicht gelingt. Du bleibst wunderbar.

Und zum Schluss noch ein besonderer Tipp für dich. Wenn du auf eine arrogante Person triffst, die dich von oben herab behandelt, oder die dir das Gefühl gibt, du bist nicht gut genug, dann denke immer daran:

Diese Person ist viel unsicherer als du.

Denn wäre sie das nicht, müsste sie sich nicht so verhalten. Denn hinter ihrer Arroganz verstecken diese Menschen ihre Unsicherheit. Sobald sie Unsicherheit spüren, dann schalten sie in diesen Modus und behandeln dich abwertend. Nur damit du nicht merkst, dass sich so fühlen. Sie haben wahnsinnige Angst, dass du das bemerkst. Sie wollen nicht, dass du sie für schwach hältst. Zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben oder dass sie etwas nicht können, macht ihnen richtig Angst.

Also, wenn dich das nächste Mal jemand so behandelt, lächle ihn freundlich an und denk dir deinen Teil: Oh je, der ist ja noch unsicherer als ich.

Bleibe genau der Mensch, der du jetzt bist, liebe deine Schwächen und Stärken und werde so glücklich.

Hey, gibt es eine Stelle in diesem Text, die dich angesprochen hat, oder in der du dich wiedererkannt hast? Wie sind deine Erfahrungen mit arroganten Menschen? Wie gehst du damit um? Schreib mir doch in die Kommentare. Ich freue mich, von dir zu lesen.

Alles Liebe für dich Petra

Wie das Mammut dir zum Verhängnis wird

Hallo meine Liebe,

so lange kämpfst du schon gegen dich. Na ja, eigentlich gegen dein Gewicht, da du gerne eine andere Figur hättest.

Das dies ein Kampf gegen dich ist, fällt dir dabei gar nicht auf. Doch genau hier liegt der Haken, die Falle, in die so viele tappen. Solange du gegen dich kämpfst, wirst du dein Traumgewicht entweder gar nicht erreichen oder nicht halten können. Denn wenn du so vorgehst, machst du alle Fehler, die du dabei überhaupt machen kannst. Wer gegen sich kämpft, verliert immer.

Ich weiß nur zu gut, wie es dir dabei geht. Denn genau diese Fehler habe ich auch alle gemacht. „Die anderen können super abnehmen, warum klappt das bei mir nicht?“ Mit dieser Frage habe ich mich Jahre lang rumgeschlagen. „Wenn die anderen das schaffen, muss ich es ja wohl falsch machen.“

Um dir zu zeigen, dass es doch anders ist, habe ich hier ein paar statistische Daten für dich:

80 % der Deutschen ab 14 Jahre habe in den letzten zwei Jahren eine Diät gemacht.

Wenn das so viele sind, müssten wir beide doch nur von dünnen Menschen umgeben sein. Sind wir aber nicht. Denn:

90 % der Diäten funktionieren nicht.

Nicht bei dir und nicht bei mir. Sie funktionieren überhaupt nicht. Also hör auf, dich deswegen fertig zu machen. Zumindest wenn du das Ziel hast, etwas Gewicht zu verlieren.

Du bist auf die Diät- Industrie hereingefallen. Das ist nicht überraschend, denn die sind wirklich gut darin, dich mit ihren Versprechen in eine falsche Richtung zu locken.

„10 kg in nur 5 Wochen.“ Klar könnte das funktionieren, wenn du ab heute alles weglässt, was auch nur ansatzweise Kalorien enthält. Also nicht nur Schokolade, Nudeln, Wein, Brot oder Pizza, sondern alles andere auch. Wenn dir ein Apfel, ein Ei und eine Möhre am Tag reichen – kein Problem. Bitte nicht vergessen, gestrichen ist auch die Milch im Kaffee.

Aber was würdest du dir damit antun? Ich garantiere dir, alles wird noch viel schlimmer. Und ich meine nicht nur die schlechte Laune, weil du Hunger hast. So ein Versuch bewirkt nur:

1. Dass du ganz sicher immer dicker wirst.

2. Dass du dir ganz sicher noch mehr Vorwürfe machen wirst.

Der Jo-Jo-Effekt ist bekannt. Viele haben schon selbst erfahren, dass sie nach einer Diät schnell wieder zunahmen und hinterher teilweise mehr wiegen als vorher. Bei jeder Diät fährst dein Stoffwechsel runter und geht in den Sparmodus. Sobald du wieder anfängst, normal zu essen – Achtung: Ich meine normal, ausgewogen und gesund. – also sobald du wieder anfängst zu essen, nimmst du zu. Und zwar auch, wenn du bei Vollkornbrot, Obst und Wasser bleibst. Auch ohne Schokolade oder ein oder zwei von den süßen kleinen Goldbären. Du wirst zunehmen, das kannst du gar nicht verhindern.

Denn es liegt nicht daran, dass du etwas Falsches isst, sondern dass du überhaupt isst. Während der Diät hast du deinen Körper gezeigt: „Es gibt nichts mehr“, und er hat sich darauf eingestellt. Vielleicht hat er noch gedacht: „Was macht die da? Ist die verrückt, wie soll ich denn so arbeiten?“ Aber er hat sich gefügt.

Das ist ein Mechanismus aus der Steinzeit. In dieser Zeit hatten die Leute nicht durchgehend etwas zum Essen. Wenn mal eine Mammutherde in der Nähe war, und die Gruppe es tatsächlich geschafft hat, eins der Tiere zu erlegen, dann gab es etwas zu essen. Viel, reichlich und jeder schlug sich den Bauch voll. Ihr Körper feierte eine Party und speicherte alles an Kalorien, was so in den Mund kam. Denn er wusste, es kann lange dauern, bis wieder eine Mammutherde in diese Gegend kommt. Daher musste die Nahrung so effektiv wie möglich verwertet werden. Der Körper sicherte sich ab, genauer gesagt, speicherte das Fett und der Steinzeitmensch wurde immer runder. Irgendwann war von dem Mammut nichts mehr übrig. Und der rundliche und etwas bequem gewordenen Jäger, wurde wieder zum Sammler. Er musste sich wieder mit dem begnügen, was er in der Natur fand. Zum Glück hatte sein Körper das Mammut an Bauch und Po gespeichert und konnte die Energie jetzt nach und nach wieder frei geben. So überlebten die Menschen früher.

Wenn du jetzt eine krasse Diät anfängst, gibt dein Körper auch heute noch die Parole aus: „Unser Mensch ist in Not, alles herunterfahren, unnötigen Energieverbrauch einstellen und auf Notfallmodus umschalten.“

Wenn du die Diät beendest, ist dein Körper noch weiter im Notfallmodus und braucht eine ganze Zeit, bis er kapiert: „Unser Mensch verhungert gar nicht, wir können wieder auf Normalmodus gehen.“ Bis dahin bräuchtest du viel weniger Kalorien als üblich. Und alles, was jetzt in den Mund kommt, wird für die nächste Hungersperiode ebenfalls an Bauch und Po gespeichert.

Du siehst, der Jo-Jo-Effekt ist zwar ein kluger Mechanismus, aber leider nicht mehr zeitgemäß. Denn für uns ist echt doof, dass wir ständig auf Mammuts treffen. Da ist der Bäcker oder die Dönerbude an der Ecke, und der Lieferservice der Pizzeria bringt dir das Mammut direkt bis an die Wohnungstür.

Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass du deinen Stoffwechsel mit jeder Diät ernsthaft schädigst. Das heißt, er erholt sich immer schwerer von so einer „Notzeit“. Am Ende ist dein Stoffwechsel so durcheinander und so geschädigt, dass er immer länger im Notfallmodus bleibt. Das bedeutet, du darfst dauerhaft immer weniger Kalorien essen, wenn du dein Gewicht auch nur halten möchtest. Andersherum gesagt, du wirst immer dicker, wenn du normal weiter isst. Das ist der Grund, warum Diäten dick machen und nicht funktionieren.

„Aber ohne Schokolade und Pizza ist es doch auch doof.“ Stimmt, das sehe ich genauso. Es gibt Leute, die es schaffen, sich diese Dinge konsequent zu verbieten. Und ich muss sagen: „Respekt, ich kann das nicht.“ Die meisten anderen auch nicht (siehe die Statistik oben).

Zum Glück muss man das auch nicht. Mittlerweile ist bewiesen: Schokolade ist gar nicht der Dickmacher Nr. 1. Es ist der Stress.

Stress, weil auf der Arbeit viel zu tun ist. Stress, weil es zu Hause nicht gut läuft, Stress, weil du dir Sorgen machst, um Geld, ob du den Job behältst oder weil deine Eltern krank sind… Je länger der Stress anhält, umso schlechter für die Figur. Stress bringt deinen Stoffwechsel genauso durcheinander.

Und einfach wäre ja langweilig, also machen wir es uns noch schwerer. Es kommen noch Selbstvorwürfe dazu. „Ich bin fett, und das ist meine Schuld.“ Noch mehr Stress, noch mehr negative Gefühle.

Dicke Leute sind halt dumm, faul und willensschwach, oder? Nein, sind sie nicht! Wenn es reichen würde, die Kalorien zu zählen, dann wäre es ganz einfach. Ist es aber nicht.

Und je mehr Schuldvorwürfe du dir machst, umso schwer wird es sein abzunehmen. Ein Teufelskreis.

Deshalb habe ich folgende Ratschläge für dich:

• Wenn du in einer Zeitschrift eine Person siehst, die eine viiiiiiel zu große Hose in die Kamera hält und behauptet, die hätte letzten Monat noch gepasst, dann glaub das nicht.

• Hör auf dir vorzuwerfen, du wärst zu schwach, dumm oder zu undiszipliniert. Das stimmt nicht!

• Fang an, jeden Tag etwas für dich zu tun.

Nein, komm mir jetzt nicht mit dem Spruch: Dafür habe ich keine Zeit. Du musst ja nicht jeden Tag für 4 Stunden ins Spa fahren (obwohl ich das hin und wieder für eine gute Idee halte). Du kannst dir aber jeden Tag ein paar Minuten Zeit für dich nehmen. Du kannst in Ruhe einen Kaffee trinken, einen Spaziergang machen oder dich mit guter Musik aufs Sofa legen. Das habe ich früher auch gemacht, als meine Kinder noch kleiner waren, sich aber schon eine halbe Stunde selbst beschäftigten konnten. Da habe ich mich ins Wohnzimmer zurückgezogen und meine Lieblingsmusik gehört. Das war meine Zeit, so hatten wir das besprochen. Am Anfang kamen die Kinder natürlich mit irgendwelchen Fragen, aber ich blieb standhaft. Irgendwann machen sie die Tür auf, hörten die Musik und schlossen kommentarlos die Tür. Und danach hörten sie draußen die Musik und kamen nicht mehr rein. Am Ende der Playlist stand ich auf und der Tag ging weiter, Mutter und Kinder gut gelaunt.

Achte auf dich, sonst wird es nie klappen. Normalerweise sendet dein Körper dir Signale, was er braucht. Wenn du die Signale nur lang genug ignorierst, stellt dein Körper diese Hinweise ein. Es werden keine Signale mehr ausgesendet, wenn sie ungehört bleiben.

Deine eigenen Bedürfnisse zu kennen und zu erkennen, ist aber eine wichtige Stütze deines persönlichen Fundaments. Doch wie oft sind wir für alle anderen da, aber nicht für uns?

Ich möchte dir jetzt nicht mit dem Spruch kommen: „Du musst akzeptieren, wie du bist“. Für viele bedeutet dieser Satz: „Du bist so, akzeptiere das und sei zu frieden“. Das möchte ich ganz sicher nicht sagen.

Wenn du mit etwas unzufrieden bist, musst du schon akzeptieren, dass es im Moment so ist. Das aber nur, um den Startpunkt zu definieren. Von da aus machst du dich dann auf den Weg. Und du weißt jetzt, wie sehr dich Selbstvorwürfe behindern und die Reise unnötig schwer machen werden. Geh den Weg also ohne.

Du hast dein Bestes gegeben und hast alles so gut gemacht, wie du konntest. Das ist eine Leistung. Du bist bis hier gekommen. Gefällt dir das nicht? Kein Mensch sagt, dass du nicht abbiegen darfst.

Wenn du deine Bedürfnisse ignorierst und an den Selbstvorwürfen festhältst, schwächt es dein Fundament und verdeckt das, was du wirklich kannst.

Du möchtest weniger wiegen, dann fang damit an, dass du gut mit dir umgehst. Wenn du dein Fundament stärkst, dann brauchst du dir um das Essen keine Gedanken mehr zu machen. Dann erkennst du die Signale deines Körpers. Diät, ein Problem, das sich damit ganz nebenbei erledigt.

Ich hoffe, dir helfen die Anregungen weiter. Ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist.

Alles Liebe für dich Petra

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Deine Eltern gaben dir 100 % ihrer Liebe!

Ist das mal eine gewagte These? Welches Gefühl löst der Satz bei dir aus? Ich konnte das zuerst nicht glauben. Meine Eltern haben mir 100 % ihrer Liebe gegeben? Nein, das fühlte sich anders an. Warum ich nach einer eher unglücklichen Kindheit doch davon überzeugt bin, dass dieser Satz stimmt, erkläre ich dir hier.

Die Entstehung des Gedankens: „100 % Liebe kann das nicht gewesen sein.“, ist immer gleich. Dieser Gedanke war einer meiner Glaubenssätze, die mir das Leben lange schwer gemacht haben.

Als Kind kamen wir mit allen Anlagen für ein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Leben auf die Welt. Doch im Laufe der Zeit passierte etwas, dass diese Anlagen untergingen, begraben wurden.

Damit sich unsere Persönlichkeit entwickeln kann, und wir eine Meinung davon bekommen, wer und wie wir sind, brauchen wir die Rückmeldungen unseres Umfeldes. Deshalb haben wir auf alle Reaktionen und Äußerungen unserer Eltern, Geschwister, Freunde…. geachtet. Gerade die Menschen, die uns wichtig waren und uns nah standen, hatten den größten Einfluss.

Frag dich ganz ehrlich: „Warst du diejenige, die tatsächlich die Reaktion deiner Eltern beeinflussen konnte?“

„Ja, ich war es doch, die zu laut war, irgendetwas nicht konnte, kaputt gemacht hat oder meine Mutter nervte.“

Meine Antwort darauf ist: „Nein, denn es ist nicht die Schuld des Kindes, wenn es sich benimmt wie ein Kind.“

Was ist denn die Aufgabe der Eltern? Sie sollen ihre Kinder beschützen, ernähren, sie auf das Leben vorbereiten und ihnen zeigen, dass sie wertvolle und liebenswerte Menschen sind. Viele Dinge müssen Kinder erst lernen. Und die Eltern müssen ihnen zeigen und beibringen: z. B. Rücksichtnahme, Geduld, Schuhe zubinden, mit Messer und Gabel essen, zur Toilette gehen, leise sein …

Das ist ganz sicher keine leichte Aufgabe. Ich habe drei Kinder und weiß, dass es einen manchmal bis an die Grenzen bringt (und manchmal noch etwas weiter).

Wer ab hat die Verantwortung für die Situation und für die Reaktionen darauf? Die Eltern. Nur die Eltern.

Sie müssen ihren Kindern zeigen, wie das geht. Ja, manchmal muss man Dinge ewig oft erklären. Müde Kinder sind quengelig. Und wenn man etwas lernt, dauert es immer etwas länger. Das liegt in der Natur der Sache, da macht ein Kind nichts falsch.

Wenn es jetzt die Aufgabe der Eltern ist, mit diesen Situationen umzugehen, dann müssten ihre Reaktionen doch entspannter sein? Das sind sie aber oft nicht. Und das hängt von der persönlichen Situation der Eltern ab. Haben sie Sorgen? Sind sie krank? Warum sind sie so ungeduldig? Haben sie nie gelernt, sich zu kontrollieren oder einfühlsam zu reagieren? Schnell kommen da Reaktionen, die einfach falsch, ungerecht, verletzend und gemein sein können.

Ganz sicher möchte ich so ein Verhalten nicht entschuldigen. Mir ist nur wichtig, dass du heute überlegst, warum sich deine Eltern so verhielten. Es bringt dich einen großen Schritt weiter, wenn du verstehst, dass du die Art der Reaktionen nicht ausgelöst hast. ES LAG NICHT AN DIR.

Mir hat diese Erkenntnis sehr geholfen. Es nahm mir die Schuldgefühle. Was aber nicht weniger wurde, war meine Trauer, dass meine Eltern so lieblos waren. Betrauern kannst du das aber erst, wenn du deine Schuldgefühle losgelassen hast. Wenn du dir selber sagst: „Sie hätten sich nie so verhalten dürfen.“, und gleichzeitig eine Stimme in deinem Kopf ruft: „Du warst ja auch kein liebes Kind.“, wirst du aus diesem Gefühlschaos niemals aussteigen können.

Kommen wir zu meiner Anfangsbehauptung zurück: Deine Eltern gaben dir 100 % ihrer Liebe! Wie kann das denn sein, wenn ihr Verhalten lieblos war?

Bei meinen Eltern war es so, dass sie selber eine Menge Probleme hatten, die sie nicht in den Griff bekamen. Beide hatten nie gelernt, offen zu andern zu sein, ihre wahren Gefühle zu sagen und echtes Verständnis für die Leute aufzubringen. Sie waren gar nicht in der Lage, Liebe zeigen. Und wenn sie andere Kinder gehabt hätten, wären sie genauso gewesen und hätten genauso gehandelt.

Irgendwann waren sie so frustriert, enttäuscht vom Leben und unzufrieden, dass sie ihren Frust an uns ausließen. Und das ist inakzeptabel und nicht zu entschuldigen. Doch mehr war bei ihnen nicht drin. Mehr konnten sie nicht geben. Und das meine ich mit dem Satz, sie haben 100 % ihrer Liebe gegeben. Manchmal schade, wenn das so wenig ist.

Es macht einen großen Unterschied, wenn du weißt, du bist weder an den Reaktionen deiner Umwelt Schuld, noch warst du zu wenig lieb, zu wenig nett oder zu wenig liebenswert. Nein, das warst du nie. Und auch wenn es heute vielleicht noch weh tut, ich hoffe, es tröstet dich etwas der Gedanke: Es war ihre Schuld.

Und wenn du die Schuld da lassen kannst, wo sie hingehört, dann hast du die Möglichkeit diese Traurigkeit, Enttäuschung oder Wut hinter dir zu lassen. Damit du wieder fühlst, was für ein wunderbarer Mensch du bist.

Alles Liebe für dich Petra

Neues Programm starten = keine Zweifel mehr

Hallo,

ich habe mich sooo über eure Rückmeldungen gefreut: Vielen Dank dafür, ihr seid klasse.

Das wir immer und jederzeit unser Fundament stärken und uns so neu programmieren können, war für einige etwas Neues. Die größte Resonanz kam aber auf die Aussage, dass unsere Glaubenssätze die Sätze der anderen sind und mit uns gar nichts zu tun haben müssen. Es sind *Glaubens*sätze und keine Wahrheitssätze.

Und ich muss zugeben, für mich was das anfangs auch überraschend. Obwohl ich durch meinen medizinischen Beruf viel über die Abläufe und Vorgänge in unserem Körper wusste, habe ich das zu der Zeit nicht mit meinem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in Verbindung gebracht.

In meinen Coachings hatten viele Klienten eine super Veränderung hinbekommen und sind doch nach einiger Zeit wieder in alte Muster zurückgefallen. Das waren ganz sicher motivierte und clevere Leute, die schon viel über sich gelernt hatten. Und trotzdem gab es etwas, was sie zunächst nicht in den Griff bekamen. Erst nach meinem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft habe ich die Zusammenhänge erkannt. 😉 Dabei hatte ich das bei den Themen Erziehung und Bildung gar nicht vermutet. Doch im Studium verstand ich, wie wir lernen und wie wir etwas wieder „verlernen“ können. Was passiert da in unserem Kopf? Und es hat Klick gemacht. Heute belegen unzählige Studien und wissenschaftliche Arbeiten diese Zusammenhänge.

Karin war eine meiner Klientinnen und kam zu mir, da sie gerne abnehmen wollte und das bei ihr einfach nicht klappte. Sie war unglücklich, unzufrieden mit sich und ihrem Körper. Irgendwann war sie einfach nur verzweifelt. Und da sie am Anfang ihres Diätversuches super motiviert war, war die Enttäuschung umso größer. Im Coaching verstand sie, dass ihre Unzufriedenheit nicht wirklich an ihrem Gewicht lag. Ihr persönliches Fundament hatte Risse und war überhaupt nicht stabil. Karin war unsicher und hatte kein starkes Selbstvertrauen. Als sie verstand, dass sie sich um ihr Fundament kümmern muss, wusste sie was sie zu tun hatte.

Am Ende brauchte sie keine Diät mehr, da ihre Gewichtsprobleme mit steigendem Selbstvertrauen einfach verschwanden.

Ohne diese Einsicht hätte Karin noch jahrelang Diäten gemacht und wäre nie zufrieden gewesen. Wenn das Fundament nicht stimmt, werden solche Versuche nie gelingen.

Dieses Beispiel erklärt die häufigste eurer Fragen:

„Ich habe schon so viel probiert, immer ohne Erfolg, warum soll das jetzt auf einmal anders laufen?“ Beziehst du die Beschaffenheit deines persönlichen Fundamentes nicht mit in die Veränderungen ein, ignorierst du biologische Abläufe, wirst du nicht erfolgreich sein können! Du würdest nie eine Blümchentapete auf eine rissige und feuchte Wand kleben. Das würde nie gut werden können.

Wenn du aber dein Fundament stärkst und die Wand trockenen kann und nicht weiter reißt, ist sie wieder stabil, stark und du kannst alles nach deinen Wünschen gestalten. Und genau so ist es auch in deinem Leben. Ist das Fundament schwach, kannst du gar nicht stark und selbstbewusst stehen.

Kümmerst du dich aber um dein Fundament, erledigen sich viele deiner Herausforderungen und Probleme von allein.

Wenn du verstehst, wie dein Körper arbeitet, funktioniert und wie die biologischen Vorgänge dich bei der Umsetzung unterstützen können, wird es leichter, schneller und nachhaltig klappen.

Mach alles, was dich zufrieden und glücklich macht. Fang an der richtigen Stelle an. So hast du die schnellsten und dauerhaftesten Erfolge, kannst Zweifel und Ängste hinter dir lassen, deine Stärke leben und fühlst dich bewundernswert, begehrenswert und bezaubernd.

„Jetzt ist die Zeit, dein Leben neu zu programmieren!“

Bist du bereit, für den nächste Schritt? Dann möchte ich dir in der nächsten Mail ein ganz besonderes Angebot machen:

Ab Freitag beginnt der Verkauf meines Coachings „Zum Glück bin ich doch schön“. Eine Chance, die nur 4 Tage besteht und am Montagabend endet.

In diesem Coaching lernst du alles! was du brauchst, um dein Fundament zu stärken. Von den Glaubenssätzen, über Perfektionismus, bis zum Schlaf / Stress / Ernährung und und und ist alles enthalten, was du wissen musst. Alles in kleine Portionen gepackt, die du im Alltag ganz ohne Aufwand und ganz leicht umsetzen kannst.

„Ist das aufwendig?“ Nein, mit einer Stunde pro Woche bist du dabei, und diese Zeit kannst du dir frei einteilen.

„Ist das schwer zu verstehen?“ Nein, alles leicht verständlich und anschaulich erklärt. Du brauchst weder Vorwissen noch spezielle Kenntnisse.

„Jetzt in dieser Zeit starten?“ Ja, denn jetzt ist genau die richtige Zeit, für dich in ein neues Leben zu starten. Da es weder zeitaufwändig, noch unpraktisch oder teuer ist, sind auch die Festtage kein Hindernis. Du kannst alles lernen, wirklich alles, und kannst gleich damit anfangen.

In den nächsten Monaten wird es keinen weiteren Verkauf geben, deshalb achte auf meine nächste Mail. Sie enthält das limitierte Angebot speziell für dich.

Bis Freitag

Deine Petra

Das eigene Leben umzukrempeln ist ein Schritt ins Ungewisse.

„Das eigene Leben umzukrempeln ist ein Schritt ins Ungewisse.

Man schafft es, wenn man Angst durch Hoffnung ersetzt.“

Letztes Mal habe ich behauptet: Stark sein, könnte einfach sein. Wie war das gemeint? All unserer Erlebnisse lösen Gefühle aus, die wiederum Hormone und Botenstoffe in unserem Körper aktivieren. Je nachdem welche Gefühle das waren – gute oder schlechte – wurden unterschiedliche Hormone freigegeben. Davon hängt es ab, welche Nervenzellen sich in unserem Gehirn verdrahten. Auf diese Weise werden wir auf eine bestimmte Gefühlswelt programmiert. Manche auf selbstbewusst und stark, andere auf unsicher, ängstlich oder zweifelnd.

Zum Glück lässt sich das wieder „umprogrammieren“. Das nennt man Neuroplastizität, die Fähigkeit des Gehirns sich zu ändern. Unser Gehirn will energiesparend und möglichst schnell arbeiten. Deshalb greift es immer auf „bewährte?“ Abläufe zurück. Dies allerdings ohne zu überprüfen, ob es uns damit gut geht oder ob es uns belastet. Sieht das Gehirn eine Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, dann verändert es die Anatomie und Funktionen. Yeahhh, genau das ist unsere Chance!

Wir sind in der Lage, unsere Programmierungen selbst zu ändern. Und warum das nicht nutzen und unser Leben neu gestalten? Egal, was du bisher erlebt hast, es geht auch anders. Wir können unser Leben die Richtung geben, die wir uns wünschen. Wenn wir wissen wie das geht. Dazu müssen wir unseren Körper kennen und verstehen lernen. Wenn wir mit und nicht gegen ihn arbeiten, bietet er uns viele Möglichkeiten, ein starkes Selbstbewusstsein aufzubauen.

Warum schreibe ich dir das? Nicht, weil es mir selber schlecht ging, für mich einen Weg fand und jetzt behauptet, der muss für alle gelten. Nein, ich bin Krankenschwester und Heilpraktikerin für Psychotherapie und durch mein Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaft weiß ich, dass diese Behauptungen wissenschaftlich belegt sind.

Klar, natürlich habe auch ich persönlich davon profitiert. Denn ich habe genauso einen langen Weg hinter mir. Warum sollte ich damals daran zweifeln, wenn meine Eltern mir sagten, ich wäre nicht gut genug. Sie konnten all meine Spielsachen reparieren und wussten immer eine Antwort. Sollten sie sich in diesem Punkt geirrt haben? JA! Denn damals luden sie ihren Frust und ihren Stress bei mir ab. Sie hatten keine Lust, sich mit ihren Herausforderungen oder Problemen zu beschäftigen. Oft ist es einfacher, anderen die Schuld zu geben. Kinder können sich nicht wehren. Als ich das verstand, wechselte auch bei mir die Angst zu Hoffnung.

Deshalb hier meine große Bitte an dich:

Zieh in Betracht, dass deine Glaubenssätze vielleicht gar nicht wahr sind und überhaupt nicht der Realität entsprechen.

„Warum soll das denn jetzt funktionieren? Ich habe doch schon viel versucht.“ Das ist eine der typischen Antworten auf diese Aussage. Ja, vielleicht hast du schon einiges probiert, aber wenn du die biologischen Prozesse nicht mit einbeziehst, dann sorgt dein Gehirn ganz schnell dafür, dass du wieder auf die alten Muster zurückfällst. Das kann einfach nicht funktionieren.

„Ach, ich glaube das lohnt nicht. Ich lass das lieber.“ Ohhh, ein Satz, bei dem ich fast an die Decke gehe. Denn genau diese Meinung resultiert aus den falschen Glaubenssätzen. Wenn man nur lang genug hört: „Du bist … Nie wirst du … Lass es besser sein, denn du …“ glaubt man das einfach und hinterfragt es nicht mehr. Das hört heute auf!

Ich hoffe, ich konnte dich heute etwas wachrütteln. Und beim nächsten Mal erfährst du ganz praktische Tipps, die du schnell im Alltag umsetzen kannst. Damit es gleich losgehen kann mit der positiven und dauerhaften Veränderung.

Zum Schluss noch eine letzte Frage an dich: Welche Eindrücke hattest du beim Lesen? „Alles plausibel, jetzt kann es losgehen.“, oder „Schwer vorstellbar, was soll ich denn jetzt machen?“

Schreib mir gerne, ich freue mich auf deine Antwort.

Alles Liebe für dich Petra

Stark kann so einfach sein! Möchtest du das auch?

Hallo,

fühlst du dich in allen Situationen stark und selbstbewusst? Oder weißt du zwar, was du alles geleistet hast und was du kannst, aber in manchen Situationen schleichen sich doch wieder Zweifel ein?

So geht es vielen Menschen. Dabei haben wir doch bei unserer Geburt alle Anlagen für ein glückliches, erfülltest und erfolgreiches Leben mitbekommen. Was ist nur im Laufe der Jahre passiert?

Ich erkläre dir das gerne mal an mir und meinem Körper. (Keine Sorge, alles einfach und gut zu verstehen.) Als ich auf die Welt kam, war mein Potential genauso riesig. Doch dann lernte ich von meinem Umfeld, durch Beobachtungen und Erfahrungen. Kleinkinder sind neugierig und saugen alles in sich auf. Und das hinterlässt Spuren und löst Gefühle aus. Dadurch werden Hormone und Botenstoffe in unserem Körper freigesetzt. So entstehen bestimmte Verbindungen und Verknüpfungen, besonders im Gehirn.

Das ist ein festgelegter Ablauf, der das ganze weitere Leben prägt. Denn je nachdem welche Gefühle vorherrschten, werden die dazugehörigen Botenstoffe besonders häufig ausgeschüttet.

Jetzt komme ich ins Spiel. Meine Kindheit war nicht besonders liebevoll, und die typischen Gefühle damals waren Angst und die Befürchtung, nie gut genug zu sein. Und genau das waren meine Gefühle im Erwachsenenalter. Es entstanden Glaubenssätze wie: „Ich schaffe das alles nicht.“ „Ich bin einfach nicht schön.“ „Und ich werde nie gut genug sein.“

Doch irgendwann wollte ich mehr und fing ich an, solche Sätze zu hinterfragen. Ich beschäftigte mich mit mir, wurde stärker und sicherer und fing an meinen Körper zu mögen. Doch nach einiger Zeit schlichen sich alte Zweifel wieder an. Zunächst heimlich und leise, dann wurden sie wieder lauter.

Was hatte ich falsch gemacht? Nichts! Doch, eine Kleinigkeit schon: ich habe die biologischen Vorgänge meines Körpers nicht in meine Veränderung einbezogen. Du erinnerst dich an die Verknüpfungen und Strukturen, die angelegt wurden? Die lassen sich einfach nicht durch gutes Zureden verändern.

Als Krankenschwester und Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich das medizinische Verständnis und als Pädagogin habe ich in meinem Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft gelernt, wie wir lernen, wie wir aber auch wieder verlernen können. Und deshalb kann ich dir sagen:

Es gibt einen Weg, dich und deinen Körper auf positive Gefühle zu programmieren. Du musst nur mit und nicht gegen deinen Körper arbeiten.

Ständig gibt es neue Forschungsergebnisse, die genau das belegen;

  • Unser Darm hat großen Einfluss auf unsere Gefühle und unser Selbstvertrauen!
  • Wie entscheidungsfreudig wir sind, hängt tatsächlich auch damit zusammen, was wir morgens gefrühstückt haben.
  • Und wenn wir uns auch 100x sagen: „Tschakka, ich bin reich.“ ändert das meist wenig am Kontostand. Auch das ist bewiesen.

Ich hoffe, du erkennst, worauf ich raus möchte:

Erstens: Ob du selbstbewusst bist oder nicht, hat wenig mit dir und deinem Leben zu tun. Es resultiert daraus, wie dein Umfeld mit dir umgegangen ist. Und dieser Umgang hing zu 100% davon ab, wie diese Personen drauf waren. Darauf hattest du keinen Einfluss: Es lag nicht an dir!

Zweitens: Motivation und guter Wille reichen nicht für grundlegende Veränderungen. Trotzdem sind sie jederzeit möglich. Egal, was vorher war. Wenn du nicht mehr gegen deinen Körper arbeitest, oder wenn du aufhörst, ihn zu ignorieren, können die Veränderungen gigantisch sein.

Ich kenne das, wenn die Zweifel wieder aufkommen. Ich fühle mich unwohl und beschließe abzunehmen. Meine Freundinnen waren so sportlich, also fing ich mit dem Joggen an. Meine Ernährung wollte ich umstellen, den Fernsehkonsum reduzieren und meine Wohnung sollte öfters viel sauberer sein. Also: Motiviert zum Start. Manchmal hielt es eine Woche, mal länger, mal kürzer. Warum hat es nicht geklappt?

Meine Unzufriedenheit hing nicht mit der Zahl auf der Waage zusammen oder wie oft ich mein Wohnzimmer gesaugt wurde. Mein komplettes Fundament war schwach und deshalb kam ich immer wieder ins Wanken.

Nach dieser Erkenntnis hat sich wirklich alles geändert. Wenn du wissen möchtest, wie ich das geschafft habe (also ein paar gute Tipps möchtest), dann warte auf meine nächste Mail. Dann gibt es konkrete Tipps.

Aber vergiss nicht – und das ist mir wirklich wichtig – alles, was du für dein glückliches Wunschleben brauchst, ist bereits in dir.

Du bist bewundernswert, begehrenswert und bezaubernd – und genauso sollst du dich auch fühlen.

Ich hoffe, du siehst das auch so. Schreib mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag. Hast du Zweifel? Klingt das plausibel für dich? Wie war dein Weg bis hier hin? Vielleicht fühlst du dich schon genauso, dann schreibe mir das auch gerne.

Alles Liebe für dich Petra

Das bin ich!

Hallo,

schön, dass du da bist! Ich habe hier am Anfang gleich eine ganz wichtige Information für dich:

Alles, was du für dein glückliches, erfülltes und erfolgreiches Leben brauchst, ist bereits vorhanden!

Es ist da. Du bist schon fertig, gut, richtig und mit allen Möglichkeiten ausgestattet, für ein wundervolles Leben. Das ist es, was ich dir unbedingt sagen muss. Alles ist da und wartet darauf, von dir genutzt zu werden.

Aber warum fühlt sich das manchmal so anders an?

Weil unser Körper und damit dein Geist, deine Gefühle, Du es anders gelernt haben. Warum? Weil es Menschen in deinem Leben gab, die das auch nicht wussten.
Und die Personen, die dir am nächsten waren, haben dir ihr Bild von ihrer Welt „aufgedrückt“. Sie haben dich programmiert.

Wie das funktioniert, wie andere die Entwicklung deines Gehirns beeinflusst haben und dich damit für den Rest deines Lebens beeinflussen, erfährst du hier.

Ich erzähle dir auch, wie genau das in deinem Körper passiert ist. Als Kind hast du alles aus deiner Umgebung quasi aufgesogen. Die dadurch entstandenen Gefühle aktivierten Botenstoffe und Hormone in deinem Körper. Die wiederum verknüpften Nervenzellen und legten Strukturen und Programme an. Und diese Programme laufen auch heute noch ganz automatisch in dir ab. 

‍Hast du dich als Kind geborgen und geliebt gefühlt, wurdest du auf glücklich und selbstbewusst geeicht.
War dein Umfeld eher lieblos und kalt, wurden Angst, Zweifel und Unsicherheiten eingegeben.

Willst du einige deiner Programme vielleicht ändern? Möchtest du Zweifel und Ängste hinter dir lasen, dann ist das jederzeit möglich.

Doch Motivation und Willenskraft allein reichen allerdings nicht aus. Ohne die Berücksichtigung der angelegten Muster und Strukturen, und der damit verbundenen biologischen Abläufe, ist eine Veränderung schwer und oft nur kurzfristig.

Mit meinem Mentalen Restrukturierungstraining geht es viel leichter, schneller und hält vor allem auch an.

Hör dir meinen Blogbeitrag an, um genau zu verstehen, warum es so viel schwerer ist, gegen seinen Körper, anstatt mit ihm zu arbeiten.

Wie selbstbewusst du heute bist, wie viele Zweifel dich plagen, hängt nicht davon ab, wer du bist. NEIN, du kannst nichts dafür. Diese Prägungen sind durch dein Umfeld in der Kindheit passiert. Und ob dieses Umfeld geduldig, liebevoll oder ganz anders war, lag an deren Stimmungen und eigenen Problemen. Und nicht an dir!

Schreib mir doch in den Kommentar, wie deine Sicht auf dieses Thema ist. Kannst du nachvollziehen, warum du dich heute manchmal so fühlst?

Alles Liebe für dich Petra